Entdecken Sie, was Ihre Füße Ihnen sagen möchten. Heute schauen wir uns die Ursachen von Fußschmerzen an und wie Sie sie ein für alle Mal loswerden können.
Das erfahren Sie in diesem Artikel:
- Bei chronischen Schmerzen zum Arzt
- Wann sind Schmerzen in Ordnung?
- Fersenschmerzen
- Schmerzen im Fußgewölbe und am Spann
- Schmerzen an der gesamten Fußsohle
- Schmerzen an der Seite des Fußes
- Schmerzen in und unter den Zehen
- Schwellungen, Hornhaut und eingewachsene Zehennägel
- Interessante Fakten über die Füße
- Die meisten dieser Probleme verursachen wir selbst. Gehen Sie ihnen aus dem Weg – und der Lösung entgegen!
Bei chronischen Schmerzen zum Arzt
Plagen Sie Fußschmerzen schon seit längerer Zeit und werden Sie sie nicht los? Zögern Sie nicht, Ihren Arzt aufzusuchen. Er oder sie stellt Ihnen eine Überweisung zum Orthopäden aus, der sich Ihres Problems annimmt.
Chronische Schmerzen weisen auf Probleme hin, die fachkundig behandelt werden müssen.
Wann sind Schmerzen in Ordnung?
Nicht jeder Schmerz ist schlecht. Manchmal handelt es sich sogar um natürliche Muskelermüdung. Sie beanspruchen Ihre Füße stark und kräftigen sie, und diese Schmerzen sollten bald nachlassen.
Woran erkennen Sie Muskelermüdung?
- Die Schmerzen treten nach anstrengender körperlicher Aktivität auf.
- Sie lassen allmählich nach, bis sie vollständig verschwinden.
- Ruhe, Dehnen und Massagen helfen.
Nun schauen wir uns die Schmerzen an, die Sie haben.

Nach einer langen Wanderung schmerzen Ihre Füße? Vielleicht ist es nur Muskelermüdung.
Fersenschmerzen sind ein Zeichen für Überlastung oder eine falsche Stellung
Fersenschmerzen können auf eines von zwei häufigen Problemen hinweisen:
- eine falsche Stellung der Ferse beim Gehen und Stehen
- Überlastung
Vielleicht treten Sie nicht direkt auf der Mitte der Ferse auf (dem Fersenbein). Wenn Sie die Ferse ungleichmäßig belasten, kann der Körper mit der Bildung eines Fersensporns reagieren. Dieser macht sich durch Fersenschmerzen bemerkbar, zunächst typischerweise beim Auftreten und später auch in Ruhe.
Schmerzen an der Unterseite der Ferse können bedeuten, dass Sie sie überlasten. Entweder treten Sie zu hart auf der Ferse auf oder Sie verlagern beim Stehen zu viel Gewicht auf sie. Das kann zum Beispiel durch Schuhe mit Absätzen passieren, die die Fußstellung verändern.
Woran erkennen Sie, dass Sie Ihre Ferse überlasten? Halten Sie sich die Ohren zu und gehen Sie ein Stück. Barfuß durchs Wohnzimmer reicht aus. Hören Sie das Stampfen Ihrer Füße? Dann treten Sie auf den Fersen auf und schaden ihnen.

Wenn Sie Schuhe mit Absätzen tragen, verlagern Sie Ihr Gewicht auf die Ferse und überlasten sie.
Was hilft gegen Fersenschmerzen?
Gehen Sie der Ursache auf den Grund. Das bedeutet: Lernen Sie, Ihre Ferse zu zentrieren und behutsam aufzutreten. So geht’s:
Finden Sie zuerst heraus, wo die Mitte der Ferse liegt.
- Neigen Sie den Fuß nach links und rechts, während die Ferse an ihrem Platz bleibt.
- Achten Sie darauf, wo die Endstellungen liegen.
- Suchen Sie die mittlere, zentrierte Stellung.
- Sie liegt meist zwischen den beiden Extremen, dort, wo Sie den vollständigen Kontakt zwischen Fersenbein und Boden spüren.
- Wenn Sie sie gefunden haben, beginnen Sie, den Fuß in dieser Stellung sanft zu belasten. Heben Sie den anderen Fuß an, steigen Sie eine Stufe hinauf und wieder hinunter.
- Überprüfen Sie bei der Bewegung immer wieder die Stellung Ihrer Ferse und des gesamten Fußes. Zehen, Ferse, Knöchel und Knie müssen aufeinander ausgerichtet sein.
Die Ferse wird unter anderem durch Muskeln stabilisiert, die von den Zehen nach hinten verlaufen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Zehen nicht in einem schmalen Schuh eingeengt werden und dass Sie sie aktiv nutzen. Wie üben Sie das? Beginnen Sie einfach:
Versuchen Sie, auf die Zehenspitzen zu kommen, nur mit der Kraft Ihrer Zehen. Die Wadenmuskeln helfen lediglich mit – sie ziehen den Körper nicht nach oben. Gelingt Ihnen das? Prima, dann wissen Sie, wie Sie Ihre Zehen aktivieren.
Training allein reicht nicht aus. Vergessen Sie nicht, Ihren Zehen ausreichend Platz zu geben. Suchen Sie Schuhe mit einer breiten Zehenbox wie Ahinsa shoes.
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Wir empfehlen außerdem, sanftes Auftreten zu üben. Sie können es wie oben beschrieben mit zugehaltenen Ohren versuchen. Wenn Sie das Stampfen Ihrer Füße hören, treten Sie zu hart auf. Gehen Sie langsamer, verkürzen Sie die Schritte und spüren Sie nach, wie Sie Ihre Fußsohlen auf den Boden setzen. Ein sanfter Schritt – wie bei Katzen – ist wichtig.
Schmerzen im Fußgewölbe bedeuten nicht unbedingt Plattfüße
Schmerzen im Fußgewölbe oder am Spann können auf zwei häufige Probleme hinweisen. Das erste der folgenden lässt sich leicht beheben:
- Zu schmale oder niedrige Schuhe, die den Spann einengen
- Plattfüße (also ein abgesunkenes Fußgewölbe)
Suchen Sie zunächst in Ihrem Schuhschrank nach dem Problem. Schauen Sie sich die Schuhe an, die Sie am häufigsten tragen, und prüfen Sie Folgendes:
- Sind sie breit genug? Nehmen Sie die Einlegesohle heraus, stellen Sie Ihren Fuß darauf und zentrieren Sie Ihre Zehen – passt die gesamte Breite Ihres Fußes darauf?
- Sind sie hoch und flexibel genug am Spann? Der Fuß braucht Bewegungsraum und ein Material, das dieser Bewegung folgt.

Gesunde Schuhe schränken Ihre Füße nicht ein. Sie haben eine breite Zehenbox und Platz für den Spann.
Die Schuhe sind in Ordnung? Dann haben Sie möglicherweise Plattfüße. Wenn das Gewölbe absinkt, beginnen die Knochen darin gegeneinander zu drücken. Dadurch werden Nerven eingeklemmt und Weichteile zusammengedrückt, was Schmerzen im Gewölbe verursacht.
Keine Sorge – auch ein abgesunkenes Gewölbe lässt sich behandeln. Übungen und Schuhe, die den Füßen freie Bewegung ermöglichen, helfen.
Was hilft gegen Schmerzen im Fußgewölbe?
Wenn Ihr Problem ein abgesunkenes Gewölbe ist, suchen Sie zuerst einen Spiegel. Stellen Sie sich davor und schauen Sie auf Ihre Knöchel. Knicken sie nach innen?
Tatsächlich haben die meisten Menschen mit Plattfüßen kein abgesunkenes Gewölbe, sondern nach innen gekippte Knöchel. Sobald die Knöchel aufgerichtet werden, bildet sich das Gewölbe.

Zentrierter Fuß mit idealer Knöchelstellung im Vergleich zu nach innen gekippten Knöcheln
Trifft diese Beschreibung auf Sie zu? Dann empfehlen wir Übungen zur Kräftigung des Sprunggelenks. Finden Sie zuerst die richtige Stellung:
- Stellen Sie sich auf beide Füße.
- Kippen Sie den Knöchel so weit wie möglich nach innen.
- Kippen Sie ihn nach außen in gleicher Weise in die entgegengesetzte Richtung.
- Suchen Sie die Mitte – sie liegt irgendwo zwischen diesen Stellungen.
Wechseln Sie langsam und fließend zwischen den beiden Endstellungen. Achten Sie darauf, was Sie in jeder Bewegungsphase spüren.
Die ideale Stellung erkennen Sie daran, dass die Knieachse mit der Fußachse ausgerichtet ist – das Knie „zeigt“ auf den zweiten Zeh. Die Ferse ist zentriert, und der gesamte äußere Fußrand sowie alle Zehen haben Bodenkontakt.

Ein zentriertes Knie liegt auf einer Linie mit der Fußachse.
Gefunden? Prima – jetzt müssen Sie sich die Stellung merken und das Sprunggelenk kräftigen. Dafür eignen sich Übungen wie jene auf dem Balancetrainer, die wir im Artikel So behandeln Sie Plattfüße beschrieben haben.
➡️ Und wenn das Gewölbe abgesunken ist?
Das Gewölbe sinkt ab, wenn die Muskeln, die es bilden, schwächer werden. Wie kommt es dazu?
Einfach gesagt: Sie tragen häufig Schuhe, die die Fußmuskeln nicht richtig arbeiten lassen . Mit der Zeit nimmt das Gehirn sie nicht mehr wahr – es nutzt sie deshalb nicht mehr, und die Muskeln werden schwächer.
Also zurück zum Schuhschrank! Haben Ihre Schuhe eine Zehenbox, die breit genug ist, damit sich Ihre Zehen völlig frei bewegen können?

So viel Platz sollten die Füße in guten Schuhen haben.
Wenn die Schuhe in Ordnung sind, beginnen Sie mit Übungen. Sie aktivieren das Gewölbe allmählich und werden sehen, wie es wieder seine Form annimmt.
Wir empfehlen Übungen auf dem Balancetrainer:
Um das Längsgewölbe und den Knöchel richtig auszurichten, stellen Sie sich längs auf den Balancetrainer. Nutzen Sie sowohl die gerade als auch die abgerundete Seite – jede gibt dem Fuß einen anderen Reiz.
- Stellen Sie sich auf den Balancetrainer.
- Überprüfen Sie die Zehenstellung. Sind sie aktiv und zentriert?
- Richten Sie das Gewölbe sowie den Knöchel und das gesamte Bein auf einer Linie aus.
- Verlagern Sie Ihr Gewicht auf einen Fuß. Anfangs können Sie den anderen nur etwas entlasten. Stellen Sie sich anschließend ganz auf ein Bein.
- Achten Sie auf die richtige Ausrichtung (Zehen, Fuß, Knöchel und das gesamte Bein auf einer Linie).
- Versuchen Sie später, die Augen zu schließen, eine Kniebeuge zu machen oder auf dem Trainer vor- und zurückzugehen. Stützen Sie sich ruhig an einer Wand ab, damit Sie nicht fallen.

Wie sehen zentrierte Zehen aus? Schauen Sie auf das linke Bild.
Für das Quergewölbe stellen Sie sich auf die abgerundete Seite des Trainers – sie eignet sich hervorragend zur Ausrichtung des Gewölbes. Was können Sie nun versuchen?
- Greifen Sie den Trainer mit Ihren Zehen. Achten Sie darauf, dass Ihre Zehen gerade und nicht gekrümmt sind.
- Richten Sie das Bein auf einer Linie aus. Diese Linie sollte vom zweiten Zeh über den Knöchel zum Knie und weiter nach oben verlaufen.
- Belasten Sie den Fuß auf unterschiedliche Weise – durch Kniebeugen oder Einbeinstand.
- Gehen Sie über die abgerundete Seite des Balancetrainers. Lassen Sie sich Zeit – ideal ist fließendes und bewusstes Gehen.
- Überprüfen Sie, ob das gesamte Bein gerade (zentriert) ist.
Weitere Fußübungen finden Sie im Artikel So behandeln Sie Plattfüße.
Schmerzen an der gesamten Fußsohle: Besser zum Arzt
Sohlenschmerzen können auf verschiedene Probleme hinweisen. Sind sie scharf und stechend oder dumpf und tief?
- Scharfe, stechende Schmerzen oder ein brennendes Stechen im Fuß können auf Muskelüberlastung, eine Blockade oder eine Entzündung hinweisen. Plantarfasziitis (Fersensporn) tritt häufig bei Läufern auf und äußert sich typischerweise in Schmerzen von der Unterseite der Ferse nach oben, oft aber auch an der gesamten Fußsohle.
- Dumpfe, tiefe Schmerzen deuten eher auf ein chronisches Problem hin.
Metatarsalgie äußert sich auf besondere Weise – durch Schmerzen am Spann, an der Fußunterseite und in den Zehen. Manchmal kribbeln die Zehen. Diese Beschwerden weisen darauf hin, dass die Fußknochen auf die Nerven drücken.
➡️ Was hilft gegen Schmerzen an der Fußsohle?
Sind die Sohlenschmerzen nach körperlicher Anstrengung aufgetreten und verschwinden allmählich, handelt es sich nur um Muskelermüdung. Gönnen Sie sich eine Massage und etwas Ruhe, und Sie sind schnell wieder fit.
Wenn die Schmerzen jedoch nicht nachlassen, suchen Sie einen Arzt auf. Nur eine fachkundige Untersuchung kann feststellen, woher die Schmerzen kommen.
Bis zum Arztbesuch empfehlen wir Folgendes:
- Ruhen Sie sich aus.
- Dehnen Sie die Sohle und den gesamten Fuß sanft.
- Geben Sie Ihrem Fuß Platz. Tragen Sie keine schmalen, einengenden Schuhe.

Gönnen Sie Ihrem Fuß ausreichend Ruhe und Platz, den er in klassischen Absatzschuhen oder anderen herkömmlichen Schuhen nicht hat.
Schmerzen an der Fußseite weisen auf Probleme mit dem Gewölbe hin
Schmerzen an der Seite des Fußes liegen meist im Bereich des Gewölbes. Ist das Ihr Problem? Dann machen die Schmerzen Sie auf eines von zwei Problemen aufmerksam:
- Ihr Gewölbe funktioniert nicht so, wie es sollte.
- Sie überlasten es.
Ein nicht funktionierendes Gewölbe können Sie selbst erkennen – es ist abgesunken. Wenn das Ihr Problem ist, gehen Sie in diesem Artikel zum Abschnitt über Gewölbeschmerzen zurück.
Ein überlastetes Gewölbe ist typisch für Sportler. Beim Laufen wirkt das Gewölbe zum Beispiel als natürlicher Stoßdämpfer. Dabei sollten auch die Zehen helfen, doch in einem schmalen Laufschuh sind sie eingeengt und können nicht funktionieren. Die Gewölbemuskeln übernehmen ihre Arbeit und werden überlastet.

Ein funktionierendes Gewölbe hat die richtige konkave Form und wirkt beim Gehen als Stoßdämpfer.
➡️ Was hilft gegen Schmerzen an der Fußseite?
Beginnen Sie damit, den Füßen Platz zu geben. Gehen Sie so oft wie möglich barfuß, treten Sie sanft auf und wählen Sie für den Arbeitsweg Schuhe mit einer breiten Zehenbox. Das hilft den Zehen, richtig zu arbeiten, und unterstützt die Funktion des Gewölbes. So werden Überlastung und Schmerzen vermieden.
Machen Sie mit den Übungen zur Kräftigung des Gewölbes aus dem Abschnitt über Gewölbeschmerzen weiter.
Schmerzen in den Zehen und an der Sohle darunter = die Zehen schreien nach mehr Platz
Können Sie die Finger Ihrer Hand spreizen? Natürlich! Aber können Sie Ihre Zehen genauso ausstrecken? Wir wetten, dass nicht. Nach Jahren in Schuhen haben sich Ihre Zehen daran gewöhnt, sich nicht bewegen zu können. Sie haben aufgegeben – und funktionieren nicht mehr richtig.

Gute Nachrichten! Nicht alle Schuhe quälen Ihre Füße. Diese schönen Sneaker geben Ihnen genügend Platz.
Vielleicht haben Sie das Problem jahrelang nicht bemerkt, bis die Schmerzen auftraten. Wie kommt es dazu? Die eingeengten Zehen werden im Schuh verformt, und ihre kleinen Knochen sind nicht mehr aufeinander ausgerichtet. Die Gelenke nutzen sich ab und beginnen, schmerzhaft auf sich aufmerksam zu machen.
Außerdem zirkulieren Blut und Lymphe in eingeengten Körperbereichen schlecht. Hier können sich Giftstoffe ansammeln, die zu Schwellungen und Entzündungen führen.
➡️ Was hilft gegen Schmerzen in und unter den Zehen?
Beginnen Sie damit, Ihren Zehen Platz zu geben. Verzichten Sie auf elastische Socken und klassische Schuhe mit schmaler Spitze.

Auch Socken können die Zehen einengen. Sehen Sie den Unterschied?
Jetzt kommt der schöne Teil: Lernen, wie Sie Ihre Zehen benutzen.
Wie können Sie sie wiederbeleben? Probieren Sie diese einfachen Übungen:
- Setzen Sie sich hin.
- Entspannen Sie den Fuß.
- Ballen Sie die Zehen zu einer „Kugel“
- Strecken Sie sie aus.
- Wiederholen Sie das.
Klappt es? Prima! Machen wir weiter.
Versuchen Sie, nur mit der Kraft Ihrer Zehen auf die Zehenspitzen zu kommen. Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht mit der Wadenkraft anheben. Beim Anheben des Körpers bleiben die Zehen auf dem Boden und nicht in der Luft.
Nutzen Sie dieses Prinzip für gesundes Gehen – nur drücken Ihre Zehen Sie jetzt nach vorne statt nach oben.

Testen Sie, wie kräftig Ihre Zehen sind. Stellen Sie sich nur mit ihrer Kraft auf die Zehenspitzen.
Machen Sie mit den Übungen aus dem E-Book Schritt für Schritt zu gesundem Gehen weiter.
Schwellungen, Hornhaut und eingewachsene Zehennägel? Die Füße rufen um Hilfe
Vielleicht denken Sie, Schwellungen oder Hornhaut seien nicht weiter schlimm. Sie kommen und gehen, und alles ist gut. Tatsächlich sind sie Anzeichen eines entstehenden Problems. Was können sie bedeuten?
Schwellungen: Der Fuß bewegt sich nicht so, wie er sollte. Blut und Lymphe zirkulieren nicht richtig, sodass sich Giftstoffe ansammeln können. Die Ursache können enge Schuhe, einschnürende Socken oder zu langes Sitzen sein.
Hornhaut: Hornhaut entsteht an der Stelle, an der Sie den Fuß überlasten. Arbeiten Sie mit dem E-Book Schritt für Schritt zu gesundem Gehen an gleichmäßiger Bewegung.
Eingewachsene Zehennägel: Nägel und Zehen haben nicht genug Platz. Gehen Sie barfuß und wählen Sie Schuhe mit einer geräumigen Zehenbox.

Blutergüsse an den Fußsohlen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass Sie die betroffenen Bereiche stärker belasten als andere.
Interessante Fakten über die Füße
💡 Wie schmerzhaft ist eine Achillessehnenentzündung?
Eine Achillessehnenentzündung macht sich sowohl in Ruhe als auch beim Auftreten bemerkbar. Sobald Sie auftreten, verstärkt sich der Schmerz. Er ist scharf, aber nicht einschießend.
Der Schmerz tritt im hinteren Fersenbereich auf und reicht weiter nach oben bis zum Wadenmuskel. Im Muskel lassen sich oft sogenannte Triggerpunkte ertasten – verhärtete Bereiche mit angespannten Muskelfasern.
💡 Was hilft bei einer Achillessehnenentzündung?
- Gönnen Sie sich Entspannung und eine Massage.
- Dehnen Sie den Fuß und den Wadenmuskel.
- Achten Sie darauf, den gesamten Fuß richtig zu nutzen. Sie engen Ihre Zehen nicht im Schuh ein, sondern setzen sie aktiv ein. Sie stoßen sich mit den Zehen ab und nicht allein mit der Kraft Ihrer Wade.
💡 Fußschmerzen treten beim Auftreten auf. Was bedeutet das?
Das Auftreten kann das Problem oft verstärken, weil Sie den Fuß belasten. Achten Sie darauf, wo es beim Auftreten schmerzt, und kehren Sie anhand dessen zum entsprechenden Abschnitt dieses Artikels zurück.
💡 Woran erkenne ich eine Entzündung im Fuß?
Eine akute Entzündung erkennen Sie an scharfen, starken Schmerzen. Der Fuß schmerzt auch in Ruhe, und beim Auftreten nehmen die Schmerzen zu. Anfangs müssen sie jedoch noch nicht so deutlich sein und können nur beim Auftreten vorkommen.
Wenn Sie eine Entzündung vermuten, suchen Sie einen Arzt auf.
Die meisten dieser Probleme verursachen wir selbst. Gehen Sie ihnen aus dem Weg – und der Lösung entgegen!
Haben Sie sich die Form moderner Schuhe einmal genau angesehen? Sie unterscheidet sich völlig von der Fußform! Die Schuhe engen die Zehen ein und drücken auf den Spann, und ihre Absätze kippen den Fuß. Wenn wir solche Schuhe tragen, schaffen wir die Voraussetzungen für viele Probleme, die wir später aufwendig mit Physiotherapie und Operationen behandeln müssen.
Tun Sie Ihren Füßen jetzt etwas Gutes – und vermeiden Sie spätere Probleme.
Gehen Sie so oft wie möglich barfuß. Und besorgen Sie sich Schuhe, die Ihre Füße respektieren. Daran erkennen Sie sie:
- eine breite, geräumige Zehenbox
- eine dünne, flexible Sohle
- kein Absatz (auch kein kleiner)
- leichte und flexible Materialien
Das sind Schuhe, die Ihnen schon beim ersten Anziehen passen und bei jedem Schritt Freude machen. Haben Sie Ihr Paar schon gefunden?
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Sicherheitshinweis:
Dieser Artikel hat eine Einschränkung: Er kann ein persönliches Treffen und eine Beurteilung Ihres Gesundheitszustands nicht ersetzen. Deshalb kann es sein, dass manche Empfehlungen daraus nicht auf Sie zutreffen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten – nichts kann eine persönliche Untersuchung ersetzen.