Wusstest du, dass der 21. Juni der Internationale Tag des Yoga ist? Wir haben eine besonders einfache Übung für dich, mit der du feiern und ein unglaubliches Gleichgewicht gewinnen kannst. Sie ist so einfach, dass jeder sie schafft.
Bereit?
Setz dich hin. Beuge dich vor. Öffne deine Schnürsenkel. Und zieh deine Schuhe aus.
Fertig! Wir nennen diese Übung den Fußgruß und garantieren dir, dass sie dich einem erfahrenen Yogi näherbringt, als du vielleicht vermutest.
Lies weiter und erfahre, warum Yogis barfuß gehen und wie Barfußgehen wieder Gleichgewicht in dein Leben bringt.

Yoga mit Schuhen? Das geht, wenn du die richtigen wählst.
Woher kommt dein Gleichgewicht?
Woher bekommt dein Gehirn die Informationen, um das Gleichgewicht zu halten? Aus deinem ganzen Körper. Bis zu 60 % der Signale, die es nutzt, kommen von deinen Füßen. Je mehr Informationen das Gehirn hat, desto besser kann es reagieren und den Körper stabilisieren.
Ein nackter Fuß kann die Welt unter sich erkunden und diese Informationen an dein Gehirn weiterleiten. Es erkennt, wo er sich befindet und was mit deinem Körper passiert, und reagiert schnell und präzise. Wenn du Schuhe mit dicken Sohlen trägst, machst du deine Füße gewissermaßen blind. Du blockierst wichtige Signale, die dir auch helfen, das Gleichgewicht zu halten.

Geh barfuß oder wähle Schuhe, mit denen du den Boden „sehen“ kannst.
Nimm Kontakt mit dem Boden auf
Wusstest du, dass deine Füße Steine genauso greifen können wie Hände? Es stimmt. Du musst ihnen nur die Gelegenheit geben und sie aus deinen Schuhen befreien.
Der Fuß ist ein erstaunlicher Mechanismus, der sich an jede Oberfläche anpassen kann. Probier es aus. Geh barfuß durch deinen Garten oder den Wald. Verteile zu Hause ein paar Kieselsteine auf dem Boden, geh darüber und hebe sie mit dem Fuß auf.
Wie wirkt sich das auf dein Gleichgewicht aus? Wenn du eine Oberfläche greifen kannst, stehst du sicherer. Du bist stabiler. Wie ein Kletterer, der eine Kante fest im Griff hat.

Deine Füße können Oberflächen genauso greifen wie Hände.
Mehr Auflagefläche = mehr Stabilität
Kannst du ein Ei auf seiner Spitze balancieren? Wir nicht – es sei denn, man zählt den Trick mit dem Ei des Kolumbus. Warum klappt es nicht? Weil das Ei auf einer kleinen Fläche steht. Je größer die Fläche, desto mehr Stabilität hast du.
Und hier liegt der Haken. Herkömmliche Schuhe sind schmaler als dein natürlicher Fuß. Dazu gehören auch deine liebsten „weiten“ Sneaker. Stell dich einmal barfuß daneben und verlagere dein ganzes Gewicht auf deinen Fuß. Du wirst sehen, dass Form und Breite deines Fußes völlig anders sind.
Wenn du diese Schuhe zuschnürst, nimmst du dir einen Teil der Auflagefläche und der natürlichen Basis deines Fußes. Du verlierst Stabilität. Deshalb stehst du barfuß viel sicherer.

Mehr Auflagefläche = mehr Stabilität
Was hat das mit Yoga zu tun? Es geht um Bewusstsein
Warum gehen Yogis also barfuß? Yoga und Barfußgehen haben zwei Dinge gemeinsam: Stabilität und Körperbewusstsein.
Physiotherapeut und Yogi Lukáš Klimpera sagt:
„Aus meiner persönlichen Sicht ist der größte Vorteil von Yoga, dass wir langsam und bewusst üben und unserem Gehirn beibringen, den Körper besser wahrzunehmen. Je bewusster wir unseren Körper wahrnehmen, desto besser können wir ihn koordinieren. Das ist ein wesentlicher Grundsatz des Barfußgehens. Wir vermeiden das Risiko harter Fersenauftritte und nehmen unsere Füße und Sohlen besser wahr, sodass wir behutsam auftreten und uns vom Boden abstoßen können.“

Deine Füße brauchen viel Platz. Merkst du, wie er dir in gewöhnlichen Schuhen fehlt?
All die Jahre in dicken Schuhen haben uns beigebracht, unsere Füße nicht zu spüren. Wir nehmen nicht wahr, was unser Körper braucht, und gehen auf eine Weise, die unserer Gesundheit sogar schadet. Yoga und Barfußgehen helfen uns, einen Schritt zurückzutreten und bewusster wahrzunehmen, wie wir uns fühlen, wo wir stehen und wie wir vorankommen.
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Noch nicht überzeugt? Hier sind sieben Gründe, Barfußgehen auszuprobieren
- Die natürliche Ausrichtung eines freien Fußes überträgt sich auf den ganzen Körper. Deshalb kann Barfußgehen helfen, andere Beschwerden wie Rückenschmerzen zu lindern.
- Eine korrekte Haltung öffnet deinen Brustkorb, sodass du tief atmen kannst.
- Barfußgehen stimuliert dein Gehirn und verbessert deine Stimmung.
- Ein gesunder Gang aktiviert deinen Beckenboden, mit dem viele Erwachsene Probleme haben.
- Barfußgehen hilft dir, die volle Kraft deines Fußes zu nutzen. Wir empfehlen dir diesen Artikel besonders, wenn du Sport treibst.
- Barfußgehen stärkt dein Immunsystem. Wir haben einen ganzen Beitrag dazu geschrieben: Barfußgehen und Immunsystem: Schuhe aus für die Gesundheit?.
- Barfußfans können sogar besseren Sex haben. Lies diesen Beitrag und erfahre mehr.

Möchtest du die Magie des Barfußgehens erleben? Suche nach geräumigen, leichten und flexiblen Schuhen.
Tipp von Physiotherapeut Lukáš Klimpera:
“Verbinde Barfußgehen mit den Grundprinzipien des Yoga, und du lernst, deinen Körper bewusst wahrzunehmen. Dann weißt du, was er braucht, was ihm guttut und, noch wichtiger, was nicht.
Ich empfehle das System Yoga im täglichen Leben, das aus meiner Sicht einzigartig ist. Ein indischer Yogameister aus einer langen traditionellen spirituellen Linie brachte es nach Europa. Es wurde jedoch gemeinsam mit westlichen Ärzten und Physiotherapeuten entwickelt, damit es sicher ist und zum westlichen Alltag passt.“
Wenn dich das Barfußgehen ganz begeistert …
Vielleicht möchtest du nie wieder Schuhe tragen. Was nun?
Trage Schuhe, in denen du dich barfuß fühlst. Geräumig, leicht und flexibel. Mit Ahinsa shoes gehst du genauso gesund wie barfuß, wie Studien der Masaryk-Universität bestätigen.
Wähle noch heute dein erstes Paar.
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